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Nach knapp 30 Jahren hab ich mal wieder nach dem letzten grossen Werk von Hernann Hesse gegriffen und bin ganz begeistert. Denn er beschreibt dort wie Wissenschaft, Mathematik, Musik und die Künste miteinander in einem Spielentwurf verwoben werden.

Als hätte er schon 1940 das Konzeptzeitalter vorausgesehen, wo die Kleinen dank Pisa Studie schon im Kindergartenalter das Assoziieren lernen: Übertragen von Wissen auf ganz andere Bereiche und kombinieren von vielfältigen Erfahrungen um etwas neues zu kreieren…

Für mich beschreibt er daher recht zutreffend die heutige Social Media Welle. Jeder Facebook Freund, Twitter Follower oder Jede Google+ Community ist eine Verknüpfung von Wissen und Erfahrung.

Jeder Einzelne kann in seinem „Spielentwurf“ seine Perlen mit anderen Teilen, sei es ein schöne Erfahrung – kommentiertes Bild, ein Film, eine Presentation oder interessante Webseite.

So können alle am Spiel nach Ihrer Interessenlage teilnehmen

Eine ganz besondere Perle, die ich auffangen durfte ist „Stiller Beobachter“ von Kristjan Randalu:

ruhig, doch intensiv und sehr stimmungsvoll aufgenommen, insbesondere die Großaufnahme der glitzernden Tastatur mit des Meisters Händen …

MAGISTER LUDI

Aber wer leitet nun das Spiel? Für mich bestimmt Twitter den Puls, Facebook und Youtube sind fürs Gefühl und Goggle+ Communities zum Nachdenken, aber das ist auch nur ein sehr kleiner Auschnitt aus den gesamten Social Media Umfeld ….

Aber irgendwie sind wir doch sowieso alle miteinader vernetzt, oder?

HINTERGRUND

Zum erstenmal hab ich vom Konzeptzeitalter bei der Java Usergroup Karlsruhe in einer Einführung in deren Werte und Anforderungen im Werk von Daniel Pink erfahren –http://www.danpink.com :

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